Cyberangriffe, Bedrohungen, ihre Arten und wie man sie verhindern kann

Im heutigen digitalen Zeitalter, in dem die meisten unserer persönlichen und beruflichen Aktivitäten online stattfinden, sind Cyberangriffe zu einer ernsthaften Bedrohung für Privatpersonen, Unternehmen und staatliche Einrichtungen geworden. Cybersicherheit ist daher ein Schlüsselbereich, der sich mit dem Schutz von Systemen, Netzwerken und Daten vor unerwünschten Angriffen beschäftigt. Zu verstehen, was ein Cyberangriff ist, wie er abläuft und welche Formen am häufigsten vorkommen, ist der erste Schritt, um dich gegen diese Bedrohungen zu wehren und wirksam zu schützen. Dieser Artikel führt dich in die verschiedenen Arten von Cyberangriffen ein und erklärt, wie sie funktionieren.

Was sind Cyberangriffe?

Cyberangriffe sind Versuche, Informationsressourcen und -systeme in Computernetzwerken zu stehlen, zu verändern, zu zerstören, zu stören oder unbrauchbar zu machen. Man unterscheidet zwei Hauptkategorien: Interne Bedrohungen – Diese entstehen, wenn Personen mit legitimem Systemzugang ihre Berechtigungen missbrauchen – absichtlich oder unabsichtlich.

Beispiele sind verärgerte Mitarbeiter oder Auftragnehmer, die Schwachstellen ausnutzen. Externe Bedrohungen – Hier handelt es sich um Angriffe von außen, z. B. durch kriminelle Organisationen oder Hacker ohne Bezug zum betroffenen System.

Ziele von Cyberangriffen reichen von Einzelpersonen über Unternehmen bis hin zu Regierungen. Bei Angriffen auf Organisationen geht es oft um den Zugriff auf sensible Daten wie geistiges Eigentum, Kundendaten oder Zahlungsinformationen.

Wie funktioniert ein Cyberangriff?

Ein Cyber-Angriff beginnt damit, dass der Angreifer ein Ziel auswählt. Dabei kann es sich um eine Person, eine Organisation oder eine bestimmte Schwachstelle handeln, z. B. eine veraltete Software oder eine schwache Sicherheitskonfiguration. Angreifer sammeln Informationen über das Ziel durch Techniken wie das Scannen von Netzwerken, die Suche nach ungeschützten Systemen oder sogar das Auswerten von öffentlich zugänglichen Online-Daten. Sobald sie über genügend Informationen verfügen, nutzen sie Schwachstellen im System aus, um sich unberechtigten Zugang zu verschaffen.

Schritte eines Cyberangriffs

  1. Erstmaliger Zugriff: Ein Angreifer verschafft sich Zugang zum System, indem er häufig Schwachstellen ausnutzt oder Social-Engineering-Methoden wie Phishing einsetzt, um Benutzer zur Herausgabe ihrer Daten zu verleiten. Dazu können auch Brute-Force-Angriffe auf schwache Passwörter oder die Verwendung von gestohlenen Zugangsdaten aus früheren Datenschutzverletzungen gehören.
  2. Ausführung: Nachdem er ein System infiltriert hat, kann der Angreifer bösartigen Code ausführen, der oft als legitime Software getarnt oder in Dateien wie E-Mail-Anhängen eingebettet ist. Der Code stellt normalerweise eine Verbindung zum Server des Angreifers her und lädt zusätzliche Schadsoftware oder Anweisungen herunter.
  3. Privilegienerweiterung: Der Angreifer versucht, höhere Zugriffsrechte auf dem System zu erlangen, zum Beispiel Administratorrechte, um sich frei bewegen und fortgeschrittenere Operationen durchführen zu können. Häufig nutzt er dafür Systemschwachstellen oder Fehlkonfigurationen aus.
  4. Ausdehnung des Angriffs: Nachdem er Zugang zu einem einzelnen System erhalten hat, bewegt sich der Angreifer seitlich durch das Netzwerk und versucht, die Kontrolle über weitere Geräte und sensible Bereiche wie Datenbanken oder Domain-Controller zu übernehmen. Dabei werden oft gestohlene Anmeldedaten wiederverwendet oder neue Schwachstellen ausgenutzt.
  5. Das ultimative Ziel: Der Angreifer kann Daten stehlen, Ransomware installieren (um Dateien zu verschlüsseln und Lösegeld zu fordern), den Datenverkehr stören oder das Netzwerk sabotieren. In einigen Fällen bleibt er lange unentdeckt (Advanced Persistent Threat, APT) und sammelt weiterhin wertvolle Daten.

Während des gesamten Prozesses nutzen Angreifer verschiedene Techniken, um eine Entdeckung zu vermeiden, etwa Verschlüsselung, Verschleierung oder das Löschen von Protokollen. Cyberangriffe können unterschiedlich komplex sein, folgen aber oft diesem allgemeinen Muster:

Der Ablauf eines Cyberangriffs

Arten von Cyberangriffen

Es gibt heute viele Arten von Cyberangriffen. Wenn du die verschiedenen Angriffsformen kennst, kannst du deine Netzwerke und Systeme besser schützen. In diesem Abschnitt stellen wir dir die häufigsten Cyberangriffe vor – von Bedrohungen für Einzelpersonen bis hin zu Angriffen auf große Unternehmen.

1. Malware-Definition

Viele wissen nicht genau, was Malware ist, obwohl sie ihr schon begegnet sind. Malware ist eine schädliche Software, die darauf abzielt, Computer, Netzwerke oder Geräte zu beschädigen, zu missbrauchen oder unbefugten Zugriff darauf zu erlangen. Cyberkriminelle nutzen sie, um sensible Daten zu stehlen, Betriebsabläufe zu stören oder Systeme für böswillige Zwecke zu übernehmen.

Malware kann über betrügerische E-Mails, bösartige Downloads, infizierte Websites oder kompromittierte Software-Updates in dein System gelangen. Sobald sie sich im System befindet, kann sie eine Vielzahl bösartiger Aktivitäten durchführen, wie Daten stehlen, Benutzer ausspionieren oder Dateien beschädigen.

Malware-Typen

  • Rootkit – Im Gegensatz zu anderen bösartigen Codes handelt es sich bei einem Rootkit um eine Reihe von Software-Tools, die verwendet werden, um eine „Hintertür“ im Gerät des Opfers zu öffnen. Dadurch kann ein Angreifer zusätzliche Malware wie Ransomware und Keylogger installieren oder Fernzugriff auf und Kontrolle über andere Geräte im Netzwerk erlangen. Um nicht entdeckt zu werden, deaktivieren Rootkits häufig die Sicherheitssoftware. Sobald ein Rootkit die Kontrolle über ein Gerät erlangt hat, kann es dazu verwendet werden, Spam zu versenden, einem Botnet beizutreten oder sensible Daten zu sammeln und an den Angreifer zurückzusenden.
  • Trojanisches Pferd (Trojanischer Virus) – Ein Trojanisches Pferd ist ein Programm, das du herunterlädst und auf deinem Computer installierst und das scheinbar harmlos ist, aber in Wirklichkeit bösartig ist. In der Regel versteckt sich diese Malware in einem harmlos aussehenden E-Mail-Anhang oder in einer kostenlos heruntergeladenen Anwendung. Wenn du auf den Anhang klickst oder das Programm herunterlädst, wird die Malware auf dein Computergerät übertragen. Sobald der bösartige Code eingefügt ist, führt er die Aufgabe aus, die der Angreifer vorgesehen hat. Oft dient er dazu, einen sofortigen Angriff zu starten, aber er kann auch eine Hintertür schaffen, die der Hacker für zukünftige Angriffe nutzen wird.
  • Spyware – Einmal installiert, überwacht Spyware die Internet-Aktivitäten des Opfers, spürt Anmeldedaten auf und spioniert sensible Informationen aus – alles ohne die Zustimmung oder das Wissen des Benutzers. Cyberkriminelle verwenden Spyware beispielsweise, um Kreditkarten- und Bankkontonummern sowie Passwörter auszuspähen. Auch Regierungsbehörden in vielen Ländern verwenden Spyware – am bekanntesten ist ein Programm namens Pegasus – um Aktivisten, Politiker, Diplomaten, Blogger, Forschungslabors und Verbündete auszuspionieren.
  • Ransomware – Ransomware ist eine Art von Malware, die den Zugriff auf Dateien oder ein ganzes System blockiert, indem sie diese verschlüsselt. Nachdem der Zugriff blockiert wurde, verlangen die Angreifer ein Lösegeld, um die Dateien zu entschlüsseln. Diese Art von Angriff ist in der Regel sehr schnell und kann auch Backups beeinträchtigen, so dass es schwierig ist, Systeme ohne Zahlung eines Lösegelds wiederherzustellen. Ransomware wird oft über Phishing-E-Mails oder infizierte Websites verbreitet. Ein bekanntes Beispiel ist der WannaCry Ransomware-Angriff, von dem Tausende von Organisationen weltweit betroffen waren.
  • Adware – Adware ist Software, die unerwünschte Werbung auf dem Gerät eines Benutzers anzeigt, oft ohne dessen Zustimmung. Auch wenn Adware nicht immer bösartig ist, kann sie das Benutzererlebnis stören, indem sie das Gerät verlangsamt und ständig Werbung anzeigt. Sie wird oft unwissentlich installiert, zum Beispiel zusammen mit kostenloser Software. In einigen Fällen kann Adware das Online-Verhalten eines Benutzers verfolgen, um gezielt Werbung zu schalten oder sensible Daten zu erhalten.
  • Würmer (Worms-Virus) – Würmer sind selbstreplizierende Schadprogramme, die sich über Netzwerke verbreiten, ohne dass ein Benutzer eingreifen muss. Im Gegensatz zu Viren müssen sich Würmer nicht an andere Programme oder Dateien binden. Ihr Hauptziel ist es, so viele Geräte wie möglich zu infizieren und sich so schnell wie möglich zu verbreiten. Würmer können schwerwiegende Schäden verursachen, z. B. Netzwerke überlasten, Systeme verlangsamen oder weitere Malware installieren. Ein Beispiel ist der Morris-Wurm, einer der ersten großen Internet-Würmer.
  • Botnet – Ein Botnet ist ein Netzwerk infizierter Geräte (genannt „Bots“), die unter der Kontrolle eines Angreifers stehen. Die Geräte in einem Botnet können für koordinierte Angriffe verwendet werden, z. B. für Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffe, bei denen das Botnet den Zielserver mit einer übermäßigen Anzahl von Anfragen überflutet und ihn damit außer Betrieb setzt. Geräte können mit verschiedenen Arten von Malware infiziert werden, oft ohne das Wissen des Benutzers. Botnets werden auch verwendet, um Spam zu verbreiten oder Daten zu stehlen.

2. Definition eines Denial-of-Service-Angriffs

Ein Denial-of-Service-Angriff (DoS-Angriff) ist ein bösartiger, gezielter Angriff, der ein Netzwerk mit gefälschten Anfragen überflutet, um den Geschäftsbetrieb zu stören.

Bei einem DoS-Angriff können Benutzer keine normalen Aufgaben ausführen, wie den Zugriff auf E-Mails, Websites, Online-Konten oder andere Ressourcen, die von dem angegriffenen System gehostet werden. Obwohl die meisten DoS-Angriffe nicht zu Datenverlusten führen und meist ohne Lösegeldzahlung behoben werden können, verursachen sie für Unternehmen erhebliche Kosten durch Ausfallzeiten und benötigte Ressourcen zur Wiederherstellung.

Der Unterschied zwischen DoS- und verteilten Denial-of-Service-Angriffen (DDoS) liegt im Ursprung des Angriffs. DoS-Angriffe gehen von einem einzelnen System aus, während DDoS-Angriffe von mehreren Systemen gleichzeitig durchgeführt werden. DDoS-Angriffe sind komplexer zu stoppen, da mehrere Angriffsquellen identifiziert und blockiert werden müssen.

3. Phishing – was ist das?

Phishing ist eine Cyberattacke, bei der Angreifer versuchen, sensible Daten wie Login-Daten, Passwörter oder Kreditkarteninformationen zu stehlen. Dabei geben sich die Täter als vertrauenswürdige Quelle aus, oft durch gefälschte E-Mails oder Nachrichten, die scheinbar von seriösen Unternehmen oder Kollegen stammen.

Phishing Arten

1. Email Phishing

E-Mail-Phishing ist die häufigste Form des Phishing-Angriffs, bei dem die Angreifer massenhaft betrügerische E-Mails versenden, die vorgeben, von vertrauenswürdigen Quellen wie Banken, Online-Diensten oder bekannten Unternehmen zu stammen.

  • Die E-Mail enthält einen bösartigen Link oder Anhang, der beim Anklicken auf eine gefälschte Website weiterleitet, die wie eine seriöse Website aussieht. Die Opfer werden dann aufgefordert, persönliche Informationen wie Login- oder Kreditkartendaten einzugeben.
  • Beispiel: Eine angebliche Bank-E-Mail, die dich auffordert, deine Kontodaten über einen Link zu aktualisieren.

2. Spear-Phishing

Spear-Phishing ist eine gezielte Form des Phishings, das auf bestimmte Personen oder Organisationen abzielt.

  • Im Gegensatz zu Massen-Phishing-E-Mails verwenden Spear-Phishing-Angriffe personalisierte Informationen (z. B. den Namen des Empfängers, seine Berufsbezeichnung oder Details zu einem Unternehmensprojekt), um die Nachricht legitimer erscheinen zu lassen.
  • Beispiel: Eine Spear-Phishing-E-Mail kann vorgeben, von einem Kollegen oder Vorgesetzten zu stammen, der dich auffordert, sensible Unternehmensdaten zu übermitteln oder dein Passwort zurückzusetzen.

3. Whaling

Whaling konzentriert sich auf hochrangige Personen innerhalb einer Organisation, wie CEOs oder leitende Angestellte.

  • Die Angreifer geben sich als vertrauenswürdige Personen aus und nutzen oft dringende geschäftliche Angelegenheiten als Köder. Diese E-Mails sind stark personalisiert und zielen auf Informationen auf Führungsebene ab, wie etwa geschäftliche Referenzen, Finanzdaten oder strategische Pläne.
  • Beispiel: eine E-Mail an einen CEO, die sich als juristische Behörde oder andere hochrangige Führungskraft ausgibt und sensible Geschäftsdokumente oder große Banküberweisungen anfordert.

4. Vishing (Sprachphishing)

Vishing bezeichnet Phishing-Angriffe, die über Telefonanrufe durchgeführt werden.

  • Die Angreifer geben sich als vertrauenswürdige Organisationen wie Banken oder Behörden aus und verleiten ihre Opfer dazu, sensible Informationen wie Passwörter, Bankdaten oder Sozialversicherungsnummern preiszugeben.
  • Beispiel: Ein Anruf von einer angeblichen Bank, die dich nach deiner Kontonummer oder PIN fragt, um deine Identität zu „verifizieren“.

5. Smishing (SMS-Phishing)

Smishing ist Phishing über SMS oder Textnachrichten.

  • Der Angreifer sendet eine Textnachricht mit einer betrügerischen Nachricht oder Telefonnummer, die den Empfänger zu dringenden Maßnahmen auffordert. Das Ziel ist oft, persönliche Daten zu stehlen oder ein mobiles Gerät mit Malware zu infizieren.
  • Beispiel: Eine Textnachricht, in der behauptet wird, dass dein Bankkonto gesperrt ist und du aufgefordert wirst, auf einen Link zu klicken, um deine Kontodaten zu überprüfen.

4. Spoofing

Die Definition eines Spoofing-Angriffs ist einfach. Es handelt sich um eine Art von Cyberangriff, bei dem sich ein Angreifer als eine vertrauenswürdige Instanz oder ein vertrauenswürdiges System ausgibt, um Personen oder Systeme zu täuschen, damit sie Zugang gewähren oder sensible Informationen weitergeben. Das Hauptziel besteht darin, sich unbefugten Zugang zu verschaffen, Daten zu stehlen oder weitere Angriffe unter dem Deckmantel einer legitimen Quelle zu starten. Spoofing kann in einer Vielzahl von Kontexten auftreten, von der E-Mail-Kommunikation bis zu Netzwerkverbindungen.

Spoofing-Typen

1) E-Mail-Spoofing

Die Angreifer versenden betrügerische E-Mails, die vorgeben, von einem vertrauenswürdigen Absender zu stammen, z. B. von einem Kollegen, Geschäftspartner oder einem bekannten Unternehmen.
Indem sie das Feld „Von“ in der Kopfzeile der E-Mail ändern, erwecken sie den Eindruck, dass die E-Mail von einer anderen Person stammt. Diese Art von Spoofing wird häufig bei Phishing-Angriffen eingesetzt, um den Empfänger dazu zu bringen, sensible Daten weiterzugeben oder auf bösartige Links zu klicken.

Beispiel: Du erhältst eine E-Mail, die aussieht, als käme sie von deiner Bank, und in der du aufgefordert wirst, dich anzumelden oder dein Passwort über einen betrügerischen Link zurückzusetzen.

2. IP-Spoofing

Aggressoren manipulieren die Quell-IP-Adresse im Paket-Header, um das Paket so aussehen zu lassen, als käme es von einer vertrauenswürdigen oder bekannten IP-Adresse.
IP-Spoofing wird häufig verwendet, um sich unbefugten Zugang zu einem Netzwerk zu verschaffen oder um verteilte Distributed-Denial-of-Service-Angriffe (DDoS ) zu starten, indem ein Ziel mit Datenverkehr von vielen gefälschten IP-Adressen überflutet wird.

Beispiel: Ein Angreifer sendet bösartige Datenpakete an ein System, die scheinbar von einer vertrauenswürdigen Quelle im Netzwerk stammen.

3. URL-Spoofing

Angreifer erstellen gefälschte Websites, um legitime Websites zu imitieren, oft mit dem Ziel, sensible Informationen wie Benutzernamen, Passwörter oder Zahlungsdetails zu stehlen.

Ein Angreifer registriert einen Domainnamen, der einer vertrauenswürdigen Website ähnelt, und ändert ein oder zwei Zeichen, um die Benutzer zu täuschen (z. B. „g00gle.com“ statt „google.com“). Wenn die Benutzer die gefälschte Website besuchen, werden sie zur Eingabe vertraulicher Informationen verleitet.

Beispiel: Eine betrügerische Website, die wie eine Online-Banking-Anmeldeseite aussieht, aber in Wirklichkeit von einem Angreifer gesteuert wird, um Anmeldedaten zu erhalten.

4. ARP-Spoofing

Ein Angreifer sendet gefälschte ARP-Nachrichten innerhalb des lokalen Netzwerks, um seine MAC-Adresse mit der IP-Adresse eines anderen Geräts, oft eines Gateways oder Routers, zu verbinden.
Diese Art von Angriff ermöglicht es einem Angreifer, die Übertragung von Daten zwischen Geräten in einem Netzwerk abzufangen, zu verändern oder zu stoppen. Sie wird häufig bei Man-in-the-Middle-Angriffen (MITM) eingesetzt.

Beispiel: Wenn ein Angriff auf das Netzwerk erfolgt, kann der Angreifer die Kommunikation zwischen deinem Gerät und dem Router abfangen, sodass er die gesendeten und empfangenen Daten überwachen oder verändern kann.

5. Identitätsbasierte Angriffe Definition

Identitätsbasierte Angriffe sind sehr schwer zu erkennen. Wenn die gültigen Anmeldedaten eines Benutzers kompromittiert wurden und ein Angreifer sich als dieser Benutzer ausgibt, ist es oft sehr schwierig, das typische Verhalten eines Benutzers von dem eines Hackers mit herkömmlichen Sicherheitsmaßnahmen und -tools zu unterscheiden.

Arten von identitätsbasierten Cyberangriffen

1. Man-in-the-Middle-Angriff (MITM)

Bei einem MITM-Angriff greift ein Angreifer heimlich in die Kommunikation zwischen zwei Parteien ein, um sie abzuhören oder zu manipulieren. Ziel ist meist der Diebstahl sensibler Daten wie Anmeldedaten, Bankinformationen oder persönlicher Angaben. Der Angreifer positioniert sich dabei zwischen Opfer und Zielsystem und nutzt Techniken wie Wi-Fi-Sniffing oder DNS-Spoofing. Er kann Gespräche mithören, verändern, Geldtransaktionen umleiten, Passwortänderungen erzwingen oder unbefugte Aktionen durchführen.

Beispiel: Angreifer zeichnet die Kommunikation zwischen einem Nutzer und seiner Bank während einer Online-Überweisung auf.

2. Pass-the-Hash-Angriff (PtH)

Bei einem PtH-Angriff stehlen Cyberkriminelle einen Passwort-Hash – eine verschlüsselte Version des Originalpassworts – und nutzen ihn direkt zur Authentifizierung, ohne das Passwort zu entschlüsseln. Dieser Angriff ist besonders in Windows-Umgebungen verbreitet, wo Hashes gespeichert und über das Netzwerk übertragen werden.

Beispiel: Ein Angreifer dringt in ein Unternehmensnetzwerk ein, indem er einen gestohlenen Hash nutzt, ohne das eigentliche Passwort zu kennen.

3. Golden-Ticket-Angriff

Hier nutzen Angreifer Schwachstellen im Kerberos-Authentifizierungsprotokoll (Microsoft Active Directory), um ein „goldenes Ticket“ zu erstellen. Dieses gewährt uneingeschränkten Zugriff auf Domänencontroller und kritische Netzwerkressourcen. Der Angreifer umgeht damit die Authentifizierung und behält dauerhaften Zugriff.

Beispiel: Ein Angreifer stiehlt Schlüsseldaten von einem Domänencontroller und erstellt ein goldenes Ticket, das uneingeschränkten Zugriff auf das gesamte Netzwerk des Unternehmens ermöglicht, ohne dass eine erneute Authentifizierung erforderlich ist.

4.Silver-Ticket-Angriff

Der Silver Ticket-Angriff ähnelt dem Golden Ticket-Angriff, ist aber weniger weit verbreitet. Angreifer erstellen gefälschte Service-Tickets, um Zugang zu bestimmten Diensten zu erhalten. Nach dem Diebstahl des Kennworts für ein Konto mit Zugriff auf die Dienstebene erstellt der Angreifer ein gefälschtes Authentifizierungsticket, das unbefugten Zugriff auf einen bestimmten Dienst (z. B. Dateifreigabe, Datenbanken) im Netzwerk ermöglicht.

Beispiel: Ein Angreifer fälscht ein Service-Ticket und erlangt so Zugriff auf einen bestimmten Anwendungsserver.

5. Sammeln von Zugangsdaten (Credential Harvesting)

Credential Harvesting bezeichnet das Sammeln von Benutzerdaten, einschließlich Benutzernamen, Passwörtern und anderen Anmeldedaten, häufig durch Phishing, Keylogging oder Einbruch. Angreifer sammeln diese Informationen, um sie für unbefugte Zugriffe zu verwenden oder im Dark Web zu verkaufen. Anmeldeinformationen werden oft massenhaft aus verschiedenen Quellen gesammelt, einschließlich Phishing-Websites oder Malware-Infektionen.

Beispiel: Eine Phishing-E-Mail leitet das Opfer auf eine gefälschte Login-Seite, wo die eingegebenen Anmeldedaten abgefangen werden.

6. Credential Stuffing

Beim Credential Stuffing verwendest du gestohlene Anmeldedaten aus einem kompromittierten System, um Zugriff auf andere Systeme zu erhalten. Da viele Nutzer dieselben Passwörter für mehrere Konten nutzen, versuchen Angreifer, sich mit diesen Zugangsdaten (die sie aus früheren Datenleaks haben) bei völlig fremden Diensten anzumelden – wie E-Mail-Konten, sozialen Netzwerken oder Bankzugängen.

Beispiel: Verwendung von Zugangsdaten, die von einer kompromittierten E-Commerce-Website gestohlen wurden, um auf die Social-Media-Konten des Opfers zuzugreifen.

7. Password Spraying

Beim Password Spraying probierst du ein paar häufig genutzte Passwörter gegen viele verschiedene Konten aus, um Sperrmechanismen zu umgehen. Anders als bei normalen Brute-Force-Angriffen (wo viele Passwörter gegen ein Konto getestet werden), testest du hier wenige Standard-Passwörter wie „password123“ gegen hunderte Konten gleichzeitig. So fällst du nicht durch Sicherheitssysteme auf, die nach mehreren Fehlversuchen sperren.

Beispiel: Ein Hacker versucht das Passwort „Welcome2025“ bei allen Mitarbeiterkonten eines Unternehmens.

8. Brute-Force-Angriffe

Bei einem Brute-Force-Angriff werden Passwörter oder Verschlüsselungsschlüssel systematisch durch Ausprobieren erraten, bis das richtige Passwort gefunden ist. Die Angreifer verwenden automatisierte Software, um schnell verschiedene Kombinationen von Benutzernamen und Passwörtern auszuprobieren. Wenn sie über genügend Zeit und Rechenleistung verfügen, können sie schließlich die richtige Kombination herausfinden.

Beispiel: Ein Angreifer verwendet ein Tool, das nach dem Ausprobieren von Tausenden von Kombinationen das richtige Passwort für ein Administratorkonto errät.

6. Code-Injection-Angriffe

Bei Code-Injection-Angriffen fügt ein Angreifer bösartigen Code in ein anfälliges System ein, um dessen Funktionsweise zu manipulieren. Es gibt mehrere Arten solcher Angriffe:

1. SQL-Injection

Ein SQL-Injection-Angriff nutzt Systemschwachstellen aus, um böswillige SQL-Anweisungen in eine datengesteuerte Anwendung einzuschleusen, die es einem Angreifer ermöglichen, Informationen aus der Datenbank zu extrahieren. Hacker verwenden SQL-Injection-Techniken, um Daten in der Datenbank einer Anwendung zu ändern, zu stehlen oder zu löschen.

Stell dir eine Website mit einem Login-Formular vor. Normalerweise würde die Anwendung diese SQL-Abfrage senden:

SELECT * FROM users WHERE username = ‚Benutzer‘ AND password = ‚Passwort‘;

Wenn jedoch ein Angreifer die folgende Zeichenfolge in das Feld Benutzername eingibt:

‚ OR ‚1‘=’1′

Die SQL-Abfrage könnte wie folgt aussehen:

SELECT * FROM users WHERE username = “ OR ‚1‘=’1′ AND password = ‚Passwort‘;

Diese Abfrage ist nun immer wahr, da ‚1‘=’1′ eine Bedingung ist, die immer erfüllt ist. Ein Angreifer kann sich auf diese Weise in das System einloggen, ohne die tatsächlichen Anmeldedaten zu kennen.

2. Cross-Site Scripting (XSS)

Cross Site Scripting (XSS) ist eine Code-Injektionsattacke, bei der ein Angreifer bösartigen Code in eine legitime Website einschleust. Der Code wird dann als infiziertes Skript im Webbrowser des Benutzers ausgeführt und ermöglicht es dem Angreifer, vertrauliche Informationen zu stehlen oder sich als der Benutzer auszugeben.

Webforen, Diskussionsforen, Blogs und andere Websites, auf denen Benutzer ihre eigenen Inhalte veröffentlichen können, sind am anfälligsten für XSS-Angriffe.

3. Malvertising

Der Angriff beginnt in der Regel mit einem Hackerangriff auf einen Server eines Drittanbieters, der es dem Cyberkriminellen ermöglicht, bösartigen Code in die angezeigte Anzeige oder ein Element der Anzeige einzufügen, z. B. den Text eines Werbebanners, ein kreatives Bild oder einen Videoinhalt. Wenn ein Website-Besucher darauf klickt, installiert der schädliche Code in der Anzeige Malware oder Adware auf dem Computer des Benutzers.

4. Data Poisoning

Data Poisoning ist eine Art von Cyber-Angriff, bei dem ein Angreifer absichtlich einen Trainingsdatensatz kompromittiert, der von einem Modell der künstlichen Intelligenz oder des maschinellen Lernens verwendet wird, um die Funktionsweise des Modells zu manipulieren. Durch die Manipulation des Trainingsdatensatzes kann ein Angreifer Verzerrungen einführen, absichtlich falsche Ergebnisse erzeugen, Schwachstellen einführen oder auf andere Weise die Vorhersagefähigkeit des Modells beeinträchtigen.

7. Angriff auf die Lieferkette

Ein Angriff auf die Lieferkette ist eine Cyberangriffsart, bei der ein vertrauenswürdiger Drittanbieter angegriffen wird, der wichtige Dienstleistungen oder Software für die Lieferkette bereitstellt. Bei Software-Lieferkettenangriffen wird bösartiger Code in eine Anwendung eingeschleust, um alle Benutzer zu infizieren, während Hardware-Lieferkettenangriffe physische Komponenten mit demselben Ziel manipulieren.

Software-Lieferketten sind besonders anfällig, weil moderne Software nicht von Grund auf neu entwickelt wird, sondern viele Standardkomponenten enthält – wie APIs von Drittanbietern, Open-Source-Code und proprietäre Softwareelemente.

8. Die Definition eines Social-Engineering-Cyberangriffs

Social Engineering beschreibt eine Technik, bei der Angreifer psychologische Manipulation einsetzen, um ihre Opfer zu bestimmten Handlungen zu verleiten. Sie nutzen starke Motivatoren wie Liebe, Geld, Angst oder Status, um an sensible Informationen zu gelangen, die sie später für Erpressungen oder Wettbewerbsvorteile missbrauchen.

Arten von Social Engineering-Angriffen

1. Pretexting

Hier erschleichen sich Angreifer Zugang zu Informationen oder Systemen, indem sie ein falsches Szenario vortäuschen, um Vertrauen zu gewinnen. Dabei geben sie sich als Investmentbanker, Personalmitarbeiter oder IT-Spezialisten aus.

2. Business Email Compromise (BEC)

Bei BEC-Angriffen imitieren die Angreifer vertrauenswürdige Personen, um Mitarbeiter oder Kunden zu manipulieren – etwa zur Überweisung von Geld oder Herausgabe von Daten.

3. Desinformationskampagne

Dabei handelt es sich um gezielte Falschinformationen, besonders zu politischen oder kriegsbezogenen Themen. Angreifer nutzen soziale Medien mit großer Reichweite, um mittels Bots und Fake-Accounts falsche Narrative zu verbreiten und Meinungen zu beeinflussen.

4. Honeytrap

Diese Angriffe zielen auf Nutzer von Dating-Plattformen ab. Angreifer erstellen Fake-Profile und nutzen die aufgebaute emotionale Bindung, um Opfer zu finanziellen Transaktionen, Informationspreisgaben oder Malware-Installationen zu bewegen.

5. Tailgating (Huckepack-Methode)

Tailgating, auch als Huckepack-Angriff bekannt, ist eine Form des persönlichen Angriffs, bei dem sich der Angreifer einem Mitarbeiter des Unternehmens nähert und ihn bittet, ihm die Tür zu öffnen. Sobald der Angreifer das Unternehmen betreten hat, versucht er, sensible Informationen zu stehlen oder zu zerstören.

9. Definition von Insider-Bedrohungen

IT-Teams, die sich ausschließlich auf externe Bedrohungen konzentrieren, behandeln nur einen Teil der Sicherheitsumgebung. Interne Bedrohungen durch aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter stellen ein erhebliches Risiko dar, da diese Personen direkten Zugang zum Netzwerk des Unternehmens, zu sensiblen Daten und geistigem Eigentum haben und oft wertvolle Kenntnisse von Geschäftsprozessen und Richtlinien besitzen, die einen Angriff erleichtern könnten.

Nicht alle Insider-Bedrohungen sind böswillig – manche entstehen durch Fahrlässigkeit. Die böswilligen Varianten können beispielsweise durch den Verkauf vertraulicher Informationen im Dark Web oder durch emotionale Manipulation mittels Social-Engineering-Taktiken motiviert sein.

Um sowohl absichtlichen als auch unbeabsichtigten Insider-Bedrohungen wirksam zu begegnen, solltest du als Unternehmen ein solides Schulungsprogramm für Cybersicherheit einführen. Diese Schulungen sollten Mitarbeiter darin schulen, potenzielle Sicherheitsrisiken zu erkennen und abzuschwächen, auch solche, die von Insidern ausgehen.

10. DNS-Tunneling-Definition

Was ist DNS-Tunneling? Es handelt sich um eine Cyberangriffsmethode, bei der DNS-Anfragen und -Antworten genutzt werden, um herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen und Daten und Code über ein Netzwerk zu übertragen.

Nach erfolgreicher Infiltration kann der Angreifer Befehls- und Steuerungsaktivitäten durchführen. Der entstandene Tunnel ermöglicht dem Hacker, Malware zu starten oder Daten, IP-Adressen sowie andere sensible Informationen zu erhalten, indem diese Bit für Bit in DNS-Antworten verschlüsselt werden.

DNS-Tunneling-Angriffe haben sich in den letzten Jahren stark verbreitet, auch weil sie relativ einfach zu implementieren sind. Notwendige Toolkits und Tutorials sind sogar auf Plattformen wie YouTube leicht zugänglich.

11. IoT-basierte Angriffe

Ein auf dem Internet der Dinge (IoT) basierender Angriff ist jeder Cyberangriff, der auf ein IoT-Gerät oder -Netzwerk abzielt. Sobald das Gerät kompromittiert ist, kann ein Angreifer die Kontrolle über das Gerät übernehmen, Daten stehlen oder sich einer Gruppe infizierter Geräte anschließen, um ein Botnet zu erstellen und DoS- oder DDoS-Angriffe zu starten.

Da die Zahl der vernetzten Geräte voraussichtlich rasch zunehmen wird, erwarten Cybersecurity-Experten, dass auch die IoT-Infektionen zunehmen werden. Darüber hinaus könnte die Einführung von 5G-Netzwerken, die die Nutzung von vernetzten Geräten fördern, ebenfalls zu einem Anstieg der Angriffe führen.

12. KI-gestützte Angriffe

Mit der Verbesserung der KI- und ML-Technologien nimmt auch die Zahl der Anwendungsfälle zu. So wie Cybersecurity-Experten KI und ML nutzen, um ihre Online-Umgebungen zu schützen, nutzen Angreifer diese Tools, um sich Zugang zu Netzwerken zu verschaffen oder sensible Informationen zu stehlen.

Nachteilige KI/ML

Angriffe auf KI/ML zielen darauf ab, KI- und maschinelle Lernsysteme zu stören oder zu manipulieren, indem sie während der Trainingsphase irreführende oder ungenaue Daten einbringen. Durch die sorgfältige Ausarbeitung von Eingaben, die Modellschwächen ausnutzen, können Angreifer künstliche Intelligenz dazu bringen, falsche Vorhersagen oder Entscheidungen zu treffen.

Beispiel: Stell dir ein autonomes Fahrzeug mit künstlicher Intelligenz vor, das mithilfe von maschinellem Lernen Verkehrsschilder erkennt und darauf basierend Fahrentscheidungen trifft. Ein Angreifer könnte das Erscheinungsbild eines Stoppschildes mit Hilfe von Angreifertechniken so verändern, dass es dem KI-System des Fahrzeugs als Vorfahrt-gewähren-Schild erscheint.

Diese Veränderungen könnten für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar sein, würden aber dazu führen, dass das Schild von der künstlichen Intelligenz falsch interpretiert wird, was zu einem gefährlichen Fahrverhalten führen könnte.

Dunkle künstliche Intelligenz (Dark AI)

Dark AI bezeichnet die böswillige Nutzung von KI- und ML-Technologien zur Ausnutzung von Systemschwachstellen. Im Gegensatz zu konventionellen Angriffen operiert Dark AI oft im Verborgenen und ist daher schwer zu entdecken, bevor ein erheblicher Schaden entstanden ist. Sie nutzt fortschrittliche KI-Techniken, um raffinierte und verdeckte Angriffe durchzuführen.

Beispiel: Die Verwendung von KI-gesteuerten Tools zur automatischen Entdeckung und Ausnutzung von Sicherheitslücken in Software oder Systemen.

Deepfake

Bei Deepfake wird künstliche Intelligenz eingesetzt, um äußerst realistische, aber gefälschte Medien zu erstellen, darunter Bilder, Videos und Audio. Diese Fälschungen können dich täuschen, indem sie den Anschein erwecken, dass Menschen Dinge gesagt oder getan haben, die sie nie getan haben. Deepfakes können verwendet werden, um die öffentliche Meinung zu manipulieren, den Ruf von Personen zu schädigen oder sich in politische Prozesse einzumischen.

Beispiel: ein manipuliertes Video eines Politikers, der kontroverse Aussagen gemacht hat, die in Wirklichkeit nie stattgefunden haben.

KI-generiertes Social Engineering

Zu den Social-Engineering-Angriffen, die durch künstliche Intelligenz ausgelöst werden, gehört die Entwicklung ausgefeilter Chatbots oder virtueller Assistenten, die menschenähnliche Interaktionen imitieren. Diese KI-Systeme unterhalten sich mit Nutzer:innen, um an sensible Informationen zu gelangen oder sie zu bösartigen Handlungen zu überreden.

Beispiel: Ein überzeugender Chatbot mit künstlicher Intelligenz, der sich als Kundendienst ausgibt und Nutzer:innen auffordert, persönliche Informationen oder Anmeldedaten anzugeben.

Wie kann ein Cyber-Angriff verhindert werden?

Cyberangriffe werden immer häufiger und raffinierter. Die gute Nachricht ist, dass es einige Dinge gibt, die Unternehmen tun können, um das Risiko zu minimieren.

Aktualisiere deine Software

Aktualisierte Softwaresysteme sind widerstandsfähiger als veraltete Versionen, die Schwachstellen haben können. Updates können alle Fehler und Schwachstellen in der Software beheben, daher ist es optimal, die neueste Version zu haben. Ziehe außerdem in Erwägung, Ihre Software durch Investitionen in Patches zu aktualisieren (Patch-Management).

Installiere eine Firewall

Firewalls sind nützlich, um verschiedene Angriffe wie z.B. DoS-Angriffe zu verhindern. Sie kontrollieren den Netzwerkverkehr, der das System durchläuft. Eine Firewall stoppt auch jede verdächtige Aktivität, die sie als potenziell schädlich für den Computer erachtet.

Sichere deine Daten

Wenn du ein Backup deiner Daten erstellst, verschiebe diese an einen anderen, sicheren Speicherort. Dabei kann es sich um einen Cloud-Speicher oder ein physisches Gerät wie eine Festplatte handeln. Im Falle eines Angriffs kannst du durch die Sicherung deiner Daten alle verlorenen Daten wiederherstellen.

Datenverschlüsselung

Die Verschlüsselung von Daten ist eine beliebte Methode zur Abwehr von Cyberangriffen und stellt sicher, dass nur diejenigen auf die Daten zugreifen können, die den Entschlüsselungsschlüssel besitzen. Um verschlüsselte Daten erfolgreich anzugreifen, müssen Angreifer oft auf die Brute-Force-Methode zurückgreifen, bei der sie verschiedene Schlüssel ausprobieren, bis sie den richtigen erraten, was das Knacken der Verschlüsselung erschwert.

Verwende sichere Passwörter und vermeide die Verwendung desselben Passworts für verschiedene Konten.

Verwende sichere Passwörter

Um Angriffen vorzubeugen, solltest du von vornherein sichere Passwörter verwenden und vermeiden, dieselben Passwörter für verschiedene Konten und Systeme zu benutzen. Die wiederholte Verwendung desselben Passworts erhöht das Risiko, dass sich Angreifer Zugang zu all deinen Informationen verschaffen. Wenn du deine Passwörter regelmäßig aktualisierst und Passwörter verwendest, die Sonderzeichen, Groß- und Kleinbuchstaben und Zahlen kombinieren, kannst du alle deine Konten schützen.

Verwende die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Nutze die Zwei-Faktor- oder Multi-Faktor-Authentifizierung. Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung musst du zwei verschiedene Authentifizierungsfaktoren für deine Anmeldung angeben. Wenn neben deinem Benutzernamen und Kennwort mehr als eine zusätzliche Authentifizierungsmethode erforderlich ist, spricht man von Multi-Faktor-Authentifizierung. Dies ist ein wichtiger Schritt, um jedes Konto zu sichern.

Nimm an umfassenden Schulungen zur Cybersicherheit teil

Umfassende Schulungen zur Cybersicherheit sind eine der effektivsten Möglichkeiten, praktische Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben, um dich und dein Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen. Eine solche Schulung vermittelt dir ein umfassendes Verständnis der verschiedenen Arten von Bedrohungen und Techniken, um Systeme zu kompromittieren und an sensible Daten zu gelangen. Darüber hinaus lernst du praktische Methoden, um diese Angriffe zu erkennen, zu verhindern und darauf zu reagieren.

Schlussfolgerung zu Cyberangriffen

In einem digitalen Zeitalter, in dem wir uns immer mehr auf Technologie verlassen, ist der Schutz vor Cyberangriffen für jedes Unternehmen und jeden Einzelnen unerlässlich. Cyber-Bedrohungen wie Malware, Ransomware, Phishing und Man-in-the-Middle-Angriffe werden immer raffinierter und verursachen ernsthafte finanzielle und rufschädigende Schäden.

Daher ist eine solide Cybersicherheitsstrategie von entscheidender Bedeutung, die nicht nur technische Maßnahmen, sondern auch eine gründliche Schulung der Benutzer und Mitarbeiter umfasst.

Die ordnungsgemäße Sicherung von Daten, die Überwachung von Aktivitäten im Dark Web oder die Investition in Elite-Bedrohungsscanner sind nur einige der wichtigsten Schritte, die Unternehmen unternehmen können. Regelmäßige Schulungen zur Cybersicherheit sind ebenfalls wichtig, um das Risiko menschlicher Fehler zu minimieren.

Sicherheitssoftware und Antivirenprogramme

Das Internet hat die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und kommunizieren, revolutioniert. Aber es hat auch Bedrohungen mit sich gebracht, die unsere Privatsphäre und Sicherheit untergraben können. Diese Bedrohungen nehmen viele Formen an – von Hackern und Cyberkriminellen bis hin zu Viren und Malware. Cyberkriminelle können eine Vielzahl von betrügerischen Taktiken anwenden, um sich Zugang zu Konten oder Systemen zu verschaffen und persönliche, finanzielle oder sensible Daten zu erlangen. In diesem Artikel siehst du, welche Online-Bedrohungen es gibt und wie du dich vor ihnen schützen kannst.

Bedrohungen aus dem Internet

Zu den häufigsten Bedrohungen aus dem Internet gehören die folgenden:

  • Malware: Bösartige Software, die darauf ausgelegt ist, Computersysteme zu stören oder zu beschädigen. Dazu gehören Viren, Würmer, Trojanische Pferde, Ransomware und Spyware.
  • Phishing: Eine Taktik, die von Cyberkriminellen verwendet wird, um persönliche Daten wie Benutzernamen, Passwörter und Kreditkartennummern zu stehlen. Dies geschieht häufig durch das Versenden von E-Mails oder Nachrichten, die vorgeben, von einer seriösen Quelle zu stammen, aber in Wirklichkeit darauf abzielen, dich zur Preisgabe deiner Daten zu verleiten.
  • Hacking: Dabei verschaffen sich Angreifer unbefugten Zugang zu einem Computersystem oder Netzwerk. Dies kann durch das Ausnutzen von Schwachstellen in der Software oder durch Social-Engineering-Taktiken geschehen, um Benutzer zur Eingabe ihrer Anmeldedaten zu verleiten.
  • Denial-of-Service (DoS)-Angriffe: Sie zielen darauf ab, ein Computersystem oder ein Netzwerk mit übermäßiger Last zu überfordern, sodass es nicht mehr richtig funktioniert. Dies kann erreicht werden, indem eine große Anzahl von Anfragen an den Server gesendet wird oder indem das Netzwerk mit Datenverkehr überlastet wird.
  • Social Engineering: Dabei wird psychologische Manipulation eingesetzt, um Benutzer dazu zu bringen, ihre persönlichen Daten preiszugeben. Es kann Taktiken wie Phishing, Vorwand und Köder beinhalten.
  • Botnets: Ein Netzwerk aus kompromittierten Computern, das für bösartige Aktivitäten wie DDoS-Angriffe, das Versenden von Spam und den Diebstahl persönlicher Daten genutzt werden kann.
  • Insider-Bedrohungen: Personen innerhalb eines Unternehmens, die ihren Zugang zu vertraulichen Informationen für böswillige Zwecke nutzen, zum Beispiel um Daten zu stehlen oder das Netzwerk zu beschädigen.

Was ist ein Antivirus?

Um dich wirksam gegen bestehende Bedrohungen zu schützen, musst du ein geeignetes Antivirenprogramm auf deinem Gerät installieren. Du fragst dich vielleicht: Was ist ein Antivirus eigentlich?

Ein Antivirus ist eine Software, die zur Prävention, Überprüfung, Erkennung und Entfernung von Viren auf Computern eingesetzt wird. Nach der Installation läuft die meiste Antiviren-Software automatisch im Hintergrund und bietet Echtzeitschutz vor Virenangriffen.

Was ist Sicherheitssoftware?

Sicherheitssoftware umfasst alle Computerprogramme, die die Informationssicherheit gewährleisten sollen. Sie dient primär dem Schutz von Computersystemen und Daten.

Diese Software schützt Server, Laptops, mobile Geräte und Netzwerke vor unbefugtem Zugriff, Eindringlingen, Viren und anderen Bedrohungen. Sie hilft dabei, Daten, Benutzer, Systeme und Unternehmen vor vielfältigen Risiken zu bewahren.

Antivirus-Schutz

Ein Virenschutzprogramm schützt Dateien und Hardware vor Malware wie Würmern, Trojanern und Spyware. Zusätzlich bieten viele Lösungen anpassbare Firewalls und Website-Sperren.

Wie Antivirus funktioniert

Die Antiviren-Software durchsucht regelmäßig dein System nach bekannten Viren und blockiert diese – ebenso wie neue Malware-Varianten. Falls dein Gerät infiziert wird, hilft dir das Programm bei der Beseitigung des Virus. Moderne Antivirenlösungen nutzen mehrere Erkennungsmethoden, um optimalen Schutz zu bieten.

Antivirenschutz Vorteile

Das Ziel von Antiviren-Software ist nicht nur der Schutz des Systems vor Sicherheitsbedrohungen und Schwachstellen, sondern auch ein Echtzeitschutz durch automatische Schwachstellen-Scans.

Ein Antivirenprogramm bietet dir folgende Vorteile:

  • Schutz vor Viren und Malware: Der größte Vorteil von Antiviren-Software ist der Schutz vor bösartigen Viren wie Malware und Spyware.
  • Schutz vor Spam und Popup-Fenstern: Einer der häufigsten Wege, auf denen Viren Ihr System infizieren und infiltrieren, sind Popup-Fenster und Spam-basierte Websites. Antiviren-Software sichert das System, indem sie Popups und Spam von bösartigen Websites automatisch blockiert.
  • Echtzeit-Schutz: Die Antiviren-Software fungiert als Echtzeit-Schutzschild, der jede eingehende Datei und jedes eingehende Programm prüft. Je nach deinen Einstellungen wird eine infizierte Datei automatisch entfernt oder in einen Quarantäneordner verschoben. Die unter Quarantäne gestellte Datei kann dann nicht mehr mit dem Rest des Computers interagieren.
  • Boot-Scan-Befehl: Hochentwickelte Viren können sich oft selbst duplizieren, während das System aktiv ist. Ein Antivirenprogramm kann dies verhindern, indem es den Befehl boot-scan aufruft. Dieser startet den Computer neu und überprüft die gesamte Festplatte – der Virus hat dann keine Chance, sich zu replizieren.
  • Scannen des Dark Web: Daten aus den meisten Datenlecks, wie z. B. Ransomware-Angriffen, landen häufig im Dark Web. Viele Antiviren-Tools können Unternehmen dabei helfen, herauszufinden, ob ihre sensiblen Daten im Dark Web gelandet sind. Finden sie beispielsweise eine zugehörige E-Mail-Adresse oder Kontonummer im Dark Web, können sie den Nutzer warnen und das Passwort in ein neues, komplexeres ändern.
  • Schutz externer Geräte: Die meisten Menschen schließen regelmäßig externe Geräte wie Festplatten und USB-Adapter an ihren Computer an. Antiviren-Software überprüft alle angeschlossenen Geräte und Peripherie, um zu verhindern, dass potenzielle Viren über externe Quellen in das System gelangen.
  • Spamschutz: Dies ist im Grunde ein Schutz vor unerwünschten Nachrichten oder Werbung.
  • Schutz vor Identitätsdiebstahl:Antivirus schützt deine sensiblen Daten vor Hackern.
  • Kindersicherung: Viele Antiviren-Programme bieten Eltern die Möglichkeit, die Online-Aktivitäten ihrer Kinder zu kontrollieren und ungeeignete Websites zu blockieren.

Antivirus-Scan fehlgeschlagen

Die Aufgabe eines Antivirenprogramms ist es, unsere Geräte vor schädlichen Angriffen wie Viren, Malware und Ransomware zu schützen. Doch was passiert, wenn das Antivirenprogramm plötzlich abstürzt und meldet, dass der Virenscan fehlgeschlagen ist?

Im Folgenden findest du einige mögliche Ursachen für dieses Problem und wie du sie behandeln kannst.

  1. Software-Aktualisierungen

Einer der häufigsten Gründe, warum ein Antivirus-Scan fehlschlägt, ist eine veraltete Softwareversion. Antivirenprogramme veröffentlichen regelmäßig Updates, die neue Bedrohungsdefinitionen und Fehlerkorrekturen enthalten. Wenn du dein Antivirenprogramm nicht aktualisierst, kann seine Fähigkeit, Bedrohungen zu erkennen und zu entfernen, eingeschränkt sein. Die Lösung besteht darin, deine Software und ihre Definitionen regelmäßig zu aktualisieren.

  1. Software-Konflikte

Ein weiterer Grund könnte ein Konflikt zwischen dem Antivirenprogramm und anderer auf deinem Gerät installierter Software sein. Einige Anwendungen könnten mit dem Antivirenprogramm um den Zugriff auf Systemressourcen konkurrieren oder Elemente enthalten, die als Bedrohung interpretiert werden. In diesem Fall kannst du versuchen, andere Anwendungen, die den Konflikt verursachen könnten, zu deaktivieren oder zu deinstallieren.

  1. Systemfehler

Manche Systemfehler oder beschädigte Dateien können dazu führen, dass das Antivirenprogramm nicht richtig funktioniert. In solchen Fällen musst du möglicherweise Systemreparaturtools verwenden oder das Antivirenprogramm neu installieren, um das Problem zu beheben.

  1. Neue Bedrohungen

Manchmal kann eine neue, unbekannte Bedrohung die Ursache für einen fehlgeschlagenen Antivirus-Scan sein. Antivirenprogramme verlassen sich bei der Erkennung und Entfernung von Bedrohungen auf ihre Definitionen. Wenn eine neue Bedrohung auftaucht, bevor deine Antiviren-Datenbank aktualisiert wurde, kann dein Scan fehlschlagen. In diesem Fall ist es wichtig, dass du deinen Antiviren-Anbieter über das Problem informierst und um eine Aktualisierung der Datenbank bittest.

Welches Antivirus ist das beste – Kriterien für die Auswahl

Wir alle suchen nach dem besten Antivirenprogramm, um unsere Geräte zu schützen. Doch nicht alle Lösungen bieten zuverlässigen Schutz vor Malware. Wenn du die folgenden Kriterien berücksichtigst, kannst du selbst unter den 10 besten Antivirenprogrammen die richtige Wahl treffen.

  • Verlässlichkeit

Selbst das gründlichste Antivirenprogramm kann nutzlos werden, wenn es mit anderer Software auf deinem Computer in Konflikt gerät. Wenn diese Konflikte zu Fehlfunktionen oder einer Unterbrechung des Virenschutzes führen, wird dein Gerät anfällig für Angriffe.

  • Benutzerfreundlichkeit

Wenn die alltägliche Nutzung einer Antivirenlösung besondere Fähigkeiten erfordert, kann sie für viele Nutzer unpraktisch sein. Wenn die Antivirensoftware zu komplex ist, kann es vorkommen, dass der Benutzer sie einfach ausschaltet und somit ungeschützt bleibt.

  • Geschwindigkeit und Leistung

Auch wenn sich eine Verlangsamung des Systems nach der Installation eines Antivirenprogramms nicht vermeiden lässt, sollte man zumindest prüfen und vergleichen, wie stark sich die gewählten Antivirenprogramme auf die Leistung des Computers oder Smartphones auswirken.

  • Umfassender Schutz

Eine Antivirenlösung sollte kontinuierlichen Schutz für alle Computerdomänen, alle Dateitypen und alle Netzwerkelemente bieten, die von einem Computervirus oder anderer Malware angegriffen werden könnten.

  • Qualität des Schutzes

Unabhängig davon, ob Sicherheitssoftware für Apple oder Windows benötigt wird, muss sie in der Lage sein, in einem aggressiven und sich ständig verändernden Umfeld zu funktionieren, in dem neue Computerviren, Würmer und Trojaner auftreten, die weitaus komplexer sein können als bisher bekannte Malware und möglicherweise neue Wege nutzen, um die Wirkung von Antivirenprogrammen zu umgehen. Die Schutzqualität hängt ab von:

  • der Wirksamkeit bei der Malware-Erkennung
  • der Häufigkeit und Periodizität der Aktualisierungen
  • der Fähigkeit, Infektionen vollständig zu entfernen
  • der Effizienz (ohne das System stark zu verlangsamen)
  • Erschwinglichkeit

Das Antivirenprogramm sollte erschwinglich sein und der Preis sollte der Qualität des Dienstes entsprechen.

  • Intuitive Bedienung

Ein Antivirenprogramm sollte einfach und intuitiv zu bedienen sein. Die technische Komplexität und der Fachjargon der Computersicherheit dürfen für den Benutzer kein Hindernis darstellen.

  • Anzahl der schützbaren Geräte

In vielen Haushalten gibt es nicht mehr nur einen Desktop-Computer, sondern die Familienmitglieder haben oft eigene Laptops und Smartphones oder Tablets. Aus diesem Grund bieten die Hersteller von Antivirenprogrammen Optionen für mehrere Geräte an, so dass die ganze Familie zu einem Preis geschützt werden kann.

  • OS-Kompatibilität

Heutzutage ist es keine Ausnahme mehr, dass jedes Gerät im Haushalt mit einem anderen Betriebssystem läuft (z.B. Windows auf einem Laptop, Android auf einem Tablet und iOS auf einem iPhone). Daher ist es wichtig, im Voraus zu prüfen, welches Betriebssystem von dem gewählten Antivirenprogramm unterstützt wird.

Bei der Auswahl eines Antivirenprogramms kannst du dich auf Benutzer- und Diskussionsforen verlassen, in denen Benutzer ihre realen Erfahrungen und ihr Wissen austauschen, oder du kannst Websites mit unabhängigen Antiviren-Tests und Expertenbewertungen konsultieren, zum Beispiel hier.

Welches Antivirenprogramm für meinen Laptop?

1. Norton 360 Deluxe

Wenn du ein Antivirenprogramm für deinen Laptop oder PC benötigst, enthält dieses Programm fast alles, was die meisten Benutzer brauchen, ohne unnötige Extras. Du erhältst nicht nur eine Antiviren-Engine und eine Firewall zum Schutz vor Malware und Netzwerkbedrohungen, sondern auch eine Überprüfung auf bösartige Links und Anhänge, eine Überwachung des Dark Web und einen Webcam-Schutz.

Norton bietet außerdem 50 GB Cloud-Backup-Speicher, Zugang zu einem Passwort-Manager und VPN, Kindersicherung und Desktop-Tools, die unter anderem veraltete Software überwachen. Der einzige Nachteil ist, dass es die Leistung einiger Computer stark beeinträchtigen kann.

2. Bitdefender Total Security

Bitdefender Antivirus ist eine umfassende Lösung, die die Cybersicherheit deiner Windows-, macOS-, Android- und iOS-Geräte gewährleistet, ohne deren Leistung oder Akkulaufzeit zu beeinträchtigen.

Es kann alle Formen elektronischer Bedrohungen beseitigen, darunter herkömmliche Viren, Würmer, Trojaner sowie moderne Bedrohungen wie RATs, Ransomware-Angriffe und verschiedene Arten von Exploits, Rootkits, Botnets und Spyware. Zusätzlich bietet es Schutz vor Diebstahl, Kindersicherung, VPN, Firewall, Webcam- und Mikrofonschutz, Schutz beim Surfen im Internet und sichere Online-Zahlungen.

3. ESET HOME Security Ultimate

ESET HOME Security Ultimate ist eine umfassende Sicherheitslösung für dein Zuhause, die deinen Computer effektiv schützt und gleichzeitig die Leistung deines Betriebssystems so wenig wie möglich beeinträchtigt. Es nutzt fortschrittliche KI-basierte Technologien, die aktiv alle Formen von Internet-Bedrohungen bekämpfen, ohne deinen Computer zu verlangsamen oder die Funktionalität deines Betriebssystems einzuschränken.

Egal, ob du deine Privatsphäre schützen, Online-Banking betreiben, online einkaufen oder einfach nur die neuesten E-Mails lesen möchtest – ESET HOME Security Ultimate ist die ideale Wahl. Es ist kompatibel mit Windows, Mac und Android-Telefonen oder -Tablets.

Mache einen kostenlosen Online-Virenscan.

ESET Antivirus bietet dir auch die Möglichkeit, einen kostenlosen Online-Virenschutztest für dein Gerät durchzuführen, bei dem ebenfalls alle Bedrohungen entfernt werden. Klicke auf den Link und wähle die kostenlose Testoption.

Es wird eine Installationsdatei heruntergeladen, die du ausführen kannst, um hierher zu gelangen:

Führe den kostenlosen Online-Virenschutztest aus.

Stelle nun einfach die Sprache ein und klicke auf die Schaltfläche Ausführen. Hoffentlich sieht dein Testergebnis so aus: Stelle die Sprache ein und führe den kostenlosen Antivirentest von ESET aus.

4. McAfee Total Protection

Die Sicherheitssoftware und -suite McAfee Total Protection bietet nicht nur dir, sondern auch deiner Familie Schutz vor den neuesten Spyware-, Malware- und Ransomware-Bedrohungen und gewährleistet maximalen Schutz für deine Privatsphäre und Identität. Außerdem schützt es deinen Computer und deine persönlichen Daten vor Angriffen durch Hacker und Cyberkriminelle.

McAfee Antivirus ist hoch angesehen für seine Fähigkeit, die Leistung deines Computers zu optimieren – es blockiert automatisch die Ausführung von Videos auf Websites und minimiert die Bandbreitennutzung. Du wirst es zu schätzen wissen, dass McAfee Total Protection mit Windows, Mac OS, iOS und Android kompatibel ist, d.h. du kannst ganz einfach alle Geräte in deinem Haushalt mit einer einzigen Software schützen.

McAfee bietet sicheres Surfen im Internet, Sicherheit für dein Heimnetzwerk mit einer Firewall, Online-Support mit Sicherheitsexperten, sichere Speicherung und Passwortverwaltung. Bietet eine 12-monatige Lizenz für 3 Geräte.

5. Avast Ultimate

Avast Ultimate Antivirus enthält alle Produkte, die du für den Schutz deiner Geräte benötigst, in einem einzigen praktischen Paket. Avast ist eines der zuverlässigsten Antivirenprogramme auf dem Markt, aber gleichzeitig belastet es die Leistung deines Geräts stärker als seine Konkurrenten. Es gibt auch eine kostenlose Version, die dich vor Viren, Malware und Ransomware-Angriffen schützt sowie WiFi-Netzwerkschutz und Netzwerkgeräteüberwachung bietet.

Die kostenpflichtige Version bietet einen leistungsstarken Echtzeitschutz vor Viren, Malware, Ransomware und anderen Bedrohungen auf allen Geräten. Avast AntiTrack Premium hilft dir, deine persönlichen Daten vor Online-Tracking zu schützen und bietet mehr Anonymität beim Surfen im Internet. Es bietet einen geschützten Modus für Online-Banking und Online-Shopping. Außerdem enthält es eine integrierte Firewall und einen Anti-Spam-Filter, um deinen Computer und dein E-Mail-Postfach vor unerwünschten Inhalten und unbefugtem Zugriff zu schützen.

Die folgenden Produkte sind Teil der Lizenz:

  • Avast Premium – zuverlässiger Antivirenschutz
  • Avast Secureline VPN – schützt die Privatsphäre in deinem Netzwerk
  • Avast Cleanup Premium – zur gründlichen Bereinigung deines Geräts von unnötigen Dateien
  • Avast Passwords Premium – Passwortverwaltung
  • Avast AntiTrack – hilft dir, deine persönlichen Daten vor Online-Tracking zu schützen

6. AVG Internet-Sicherheit

AVG ist vor allem für seine hervorragende kostenlose Antiviren-Software bekannt, aber es gibt einen guten Grund für ein Upgrade. AVG Internet Security Antivirus bietet nicht nur einen umfassenderen Schutz, sondern auch eine einfache Verwaltung dieser Tools.

Der Internet Security Plan baut auf dem Schutz der kostenlosen Version vor Malware und Bedrohungen aus dem Internet, aus E-Mails und aus dem Netzwerk auf und bietet fünf zusätzliche Funktionen. Du erhältst Schutz vor in Browsern gespeicherten Passwörtern, Webcam-Hijacking, unbekanntem Zugriff auf sensible Dateien, böswilliger Umleitung von Websites, die du besuchen möchtest (DNS-Hijacking genannt), und Angriffen, die über das Windows Remote Desktop Protocol erfolgen.

AVG Internet Security scannt nicht nur deinen Computer und dein Netzwerk in Echtzeit, sondern überwacht auch bösartige Websites, während du online surfst – und überwacht sogar, wo deine E-Mail-Adresse online erscheint. Wenn sie in einem Datenleck entdeckt wird, erscheint eine Warnung in der App.

Du kannst AVG Free als deinen Virenschutz für Windows 10 verwenden. Du kannst es auch als Virenschutz für Windows XP oder Windows 11 verwenden.

7. Windows Defender

Wir alle kennen den Microsoft Defender – ein einfacher, kostenloser Schutz vor bösartigen Cyber-Bedrohungen, der automatisch auf deinen Windows-Geräten installiert wird.

Da Microsoft Defender kostenlos ist, kannst du ihn sofort und überall ausführen und verwenden. Bei Bedarf bietet Windows einen Sicherheitsschutz für größere Unternehmen. Als Antivirenprogramm deckt es alles ab, was du in der Praxis zum Schutz benötigst – vom Scannen von Geräten über die Verhinderung von Quarantäne bis hin zur Entfernung von Viren, die sich möglicherweise auf deinem Computer befunden haben.

In anderen Antivirenpaketen findest du mehr Funktionen, z.B. Online-Datenschutz-Tools, VPNs und verschlüsselte Cloud-Backups. Dieser kostenlose Schutz bietet jedoch alles, was der durchschnittliche Benutzer braucht, und schützt dein Gerät gut vor den meisten Bedrohungen.

8. Avira

Avira ist ein kostenloser Schutz für Windows-Geräte, der eine Reihe von überwachten und nicht überwachten Methoden der künstlichen Intelligenz sowie Techniken des maschinellen Lernens verwendet, um die Erkennung von Adware-Malware zu verbessern. Das Antiviren-Tool umfasst auch eine Funktion zur Überwachung von Werbung, Tools zur Bereinigung des digitalen Fußabdrucks und einen Schutzschild zum Scannen von E-Mails und sozialen Netzwerken. Darüber hinaus bietet Avira einen eigenen kostenlosen VPN-Schutz.

9. Total AV

Total AV ist ein leistungsstarkes und benutzerfreundliches Antivirenprogramm, das die SavAPTI Antimalware-Engine verwendet, die von mehr als 500 Millionen Anwendern weltweit genutzt wird. Total AV schützt deinen Computer und deine mobilen Geräte in Echtzeit vor Viren, Malware, Adware und Spyware. Es bietet ein funktionsreiches Paket mit einer intuitiven Benutzeroberfläche. Es ist eine gute Wahl für alle, die ein erschwingliches und effektives Cybersecurity-Tool benötigen, das einfach zu verwalten ist. Es ist mit Windows, Apple Mac, iPhone/iPad und Android-Geräten kompatibel.

Total AV verfügt über einen integrierten Phishing-URL-Blocker, einen Passwort-Manager, VPN und ID-Schutz, um dir ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten. Die vollständige Systemüberprüfung und die Echtzeitüberprüfung arbeiten unauffällig im Hintergrund und prüfen ständig und konsequent auf potenzielle Bedrohungen und den allgemeinen Zustand des Geräts. Die Ergebnisse werden in einem klaren und leicht verständlichen Format angezeigt. Total AV verfügt über viele weitere Funktionen wie VPN, Werbeblocker, Browser Cleaner und Systemoptimierung.

10. Sophos Intercept X Endpoint – Linux-Virenschutz

Sophos Intercept X Endpoint bietet ausgezeichneten Netzwerkschutz für Privat- und Geschäftsanwender. Es verwendet eine umfangreiche proprietäre Malware-Datenbank und fortschrittliche Heuristiken, um alle Arten von Malware zu finden und zu entfernen. Das Programm ist mit allen wichtigen Linux-Distributionen kompatibel und ermöglicht eine einfache Sicherheitsverwaltung aller Gerätetypen über die Sophos Central Control Panel (das dem Bitdefender Control Center ähnelt).

Zu den Funktionen von Sophos Intercept X Endpoint gehören:

  • Malware-Scanner auf Anfrage
  • Firewall-Verwaltung
  • Schutz vor Malware in Echtzeit
  • Geplantes Scannen
  • Breite Unterstützung für Distributionen

Antivirenprogramme – Vergleich der besten Antivirenprogramme für dein Gerät

Name des Antivirus Preis Wichtigste Merkmale Bewertung
AVG Antivirus Free Kostenlos Grundlegender Schutz vor Viren, Malware und Ransomware 4/5
Avast Free Antivirus Kostenlos Grundlegender Schutz vor Viren, Malware und Ransomware, Firewall, Internetschutz 4.5/5
Bitdefender Antivirus Plus €49,99/Jahr Umfassender Schutz vor Viren, Malware und Ransomware, Firewall, Internetschutz, Kindersicherung, VPN-Schutz 5/5
ESET NOD32 Antivirus 59,90 €/Jahr Umfassender Schutz vor Viren, Malware und Ransomware, Firewall, Internetschutz, Kindersicherung, Schutz vor Bankgeschäften und Online-Zahlungen 4.5/5
Kaspersky Anti-Virus 59,99 €/Jahr Umfassender Schutz vor Viren, Malware und Ransomware, Firewall, Internetschutz, Kindersicherung, VPN-Schutz, Schutz der Privatsphäre 5/5
McAfee Total Schutz €79,99/Jahr Umfassender Schutz vor Viren, Malware und Ransomware, Firewall, Internetschutz, Kindersicherung, VPN-Schutz, Identitätsschutz, Leistungsoptimierung 4.5/5
Norton 360 Deluxe €69,99/Jahr Umfassender Schutz vor Viren, Malware und Ransomware, Firewall, Internetschutz, Kindersicherung, VPN-Schutz, Identitätsschutz, Cloud-Backup 5/5

Antivirus & Mobile – Antivirus-Software für Android- und iOS-Geräte

Android Antivirus

1. Bitdefender Mobile Security

Bitdefender Mobile Security bietet dir einen ausgezeichneten Schutz vor Malware – ohne die Leistung deines Geräts stark zu beeinträchtigen. Es enthält zusätzliche Tools wie App-Sperre, Wi-Fi-Scanner, Diebstahlschutz und Warnungen bei Datenlecks.

Preis: 12€/Jahr

2. Norton Mobile Security

Norton Mobile Security schützt dich zuverlässig vor Malware und überzeugt mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche. Die Funktion „App Advisor“ warnt dich vor Apps, die übermäßig viele Daten nutzen oder verdächtiges Verhalten zeigen.

Preis: 9.70€/Jahr

3. Avast Mobile Security

Avast Mobile Security bietet einen guten Schutz vor Malware bei minimaler Beeinträchtigung der Systemleistung. Der kostenpflichtige Plan umfasst außerdem zusätzliche Anti-Diebstahlfunktionen, eine App-Zwischenablage und technischen Support. Sie können auch Zugang zum Avast SecureLine VPN-Dienst als Ergänzung zu einem der kostenpflichtigen Pläne erhalten.

Preis: 6.99€/Jahr

iOS Antivirus (iPhone Antivirus)

iPhones gelten aufgrund der strengen Sicherheitsmaßnahmen von Apple und der geschlossenen Natur des iOS-Betriebssystems im Allgemeinen als sicherer als andere Arten von Smartphones. Es heißt jedoch, dass jedes Gerät aus Sicherheitsgründen mit einem Antivirenprogramm ausgestattet sein sollte. Zum Teil. Obwohl Apple das iOS-System so konzipiert hat, dass es relativ unangreifbar ist, ist es dennoch möglich, einen Virus auf ein iPhone zu bekommen.

Die wahrscheinlichste Methode ist das Jailbreaking, bei dem die Beschränkungen des Betriebssystems umgangen werden. Auf diese Weise erhält man mehr Kontrolle über das Gerät und kann beliebige Anwendungen oder Programme aus dem Internet herunterladen. Im Grunde kannst du mit deinem iPhone machen, was du willst. Wenn du deinem Gerät jedoch erlaubst, Apps aus unbekannten Quellen herunterzuladen, öffnest du iOS für eine Vielzahl von Apps, Funktionen und Themen, von denen keine von Apple zugelassen ist! Das bedeutet, dass du dein Gerät ohne Virenschutz allen möglichen Angriffen aussetzt.

1. Norton Mobile Security

Dieses Antivirenprogramm wurde bereits oben erwähnt. Es ist jedoch nicht nur das beste für Android-Geräte, sondern auch für iOS-Geräte, weshalb es den ersten Platz auf dieser Liste verdient hat.

2. Avira Mobile Security

Avira Antivirus ist ein kostenloser All-in-One-Virenschutz, der dich vor Diebstahl und Betrügern schützt. Es bietet vielleicht nicht so viele Funktionen wie andere Antivirenprogramme, aber du erhältst dennoch eine grundlegende Sicherheit für dein iPhone, ohne viel Geld zu bezahlen.

Avira könnte auch die beste Wahl sein, wenn du das Gefühl hast, dass dein iOS-Gerät bereits weitgehend sicher ist und du keine zusätzlichen Sicherheitsfunktionen wie Online-Shopping und Identitätsschutz benötigst.
Preis: Kostenlos

3. McAfee Mobile Security

Dieses Antivirenprogramm bietet ein sicheres VPN für die Online-Privatsphäre, den Schutz deiner Identität vor riskanten Wi-Fi-Verbindungen, sicheres Surfen und einen Systemscan für die neuesten Updates. Es wird mit einem kostenlosen VPN geliefert, um öffentliche Wi-Fi-Verbindungen zu sichern.
Preis: 10.99€/Jahr

4. Bitdefender Mobile Security

Mit Bitdefender Antivirus erhältst du den effektivsten Schutz vor Bedrohungen mit der geringsten Auswirkung auf deinen Akku. Du kannst: deine persönlichen Daten wie Passwörter, Adressen sowie soziale und finanzielle Informationen schützen, die Sicherheit deines Telefons überprüfen, die versehentliche Offenlegung und den Missbrauch von Daten für alle installierten Apps verhindern, deinen Kalender und deine Nachrichten vor Betrug und Phishing-Versuchen schützen, dir einen Überblick über deine Online-Aktivitäten und die Historie der abgewehrten Angriffe verschaffen, deine Online-Konten auf Datenschutzverletzungen überprüfen.
Preis: 14.99€/Jahr

5. AVG Mobile Security Pro

Wenn du ein iOS-Gerät hast und ein kostenloses Antivirenprogramm suchst, kannst du dein iPhone, deinen Mac und dein iPad schützen, indem du einfach die AVG Mobile Security App aus dem App Store herunterlädst. Du hast zwar nicht den Netzwerkschutz eines VPN, aber du kannst dein Gerät überwachen und vor Kennwortlecks schützen sowie Fotos mit einem Tresor sichern.

Wir hoffen, dass unser Artikel dir geholfen hat, dir einen Überblick über Antivirus- und Sicherheitssoftware zu verschaffen.